Rob Schrama

Seit über 30 Jahren benutzt Rob Schrama die Kunst als Motor für Veränderungsprozesse. Im In- und Ausland organisiert er Aktionen, Vorstellungen und Festivals für eine bessere Welt. Er entwickelt Konzepte für eine hoffnungsvolle Zukunft und bezieht bei deren Ausführung möglichst viele Leute mit ein.

Als Künstler und Dozent für Bildende Kunst entwickelt Rob Schrama in den 70er Jahren Kunstkonfrontation, eine Methode die Kunst zu einem Aktionsmittel transformieren soll. Seine Erfahrungen verarbeitet er an der Universität von Amsterdam (Pädagogik und Kunstphilosophie). Das Ergebnis ist ein Buch: Kunstkonfrontation, politisiert die Kunst und ästehetisiert die Aktion. Universitäten, Hochschulen und Kunstakademien laden Rob Schrama zu Gastvorlesungen ein.

In den 80er Jahren ist Rob Schrama als Dozent mit der Ausbildung für Lehrer in Amsterdam betraut. Er beteiligt seine Studenten bei Aktivitäten von Hausbesetzergruppen und der Friedensbewegung. Anschliessend wird er in Ost- und Westberlin sowie in Kassel zum Professor der Aktionskunst ernannt. Zusammen mit Studenten organisiert er gross angelegte Kunstprojekte. In de 90er Jahren begleitet Rob Schrama als Vize-Präsident des International Center for Celebration Festivals auf der ganzen Welt. Auch initiiert er eigene Kunstereignisse: in Amsterdam, Amersfoort und Santa Fe aktiviert er die Einwohner um an Schreib- und Dichtersaktivitäten teilzunehmen, indem er die ganze Stadt umformt zu einem einzigen grossen Buch und Podium. In Potsdam realisiert er Eutopia. Die Stadt steht Modell für eine europäische Utopie. Bewohner und Künstler streben danach dies zustande zu bringen.


Im Moment gibt Rob Schrama regelmässig Seminare und Workshops in Deutschland. In Flevoland will er Eurowood errichten -mit Meditation als Aktionsmittel- und zusammen mit Schülern über dessen Verwirklichung nachdenken. Die Altstadt von Jerusalem bekommt eine Lichtpyramide für den Frieden. Obwohl deren Entstehung von den israelischen Autoritäten noch verhindert wird, soll eine Kette von Lichtpyramiden in den Städten um Jerusalem herum ein Beispiel dafür sein, dass Menschen in Frieden und auf der Grundlage gegenseitiger Toleranz zusammen leben können. Den Haag und Amsterdam haben schon eine bekommen und auch in Rotterdam und Berlin werden Lichtpyramiden vorbereitet.

In seinem Wohnort Amsterdam führt Rob Schrama mit Jugendlichen Schulungsprojekte durch und organisiert er Happenings. Ausserdem unterstützt er künstlerische Initiativgruppen bei der Realisierung ihrer Pläne, wie zum Beispiel die Fahrradmetamorphose im Stadtteil Bijlmermeer und Marie de la Nuit durch das Nachtleben in der Innenstadt. Obendrein ist Rob Schrama auch bildender Künstler.

Mit dieser Webseite wollen wir Sie sowohl über aktuelle Projekte als auch über Projekte aus der Vergangenheit informieren. Sie können Fragen stellen, Bemerkungen machen oder sich für eine Aktivität anmelden.










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