ROB SCHRAMA ALS MALER

Rob Schrama malt schon seit über 30 Jahren. Neben seinen Tätigkeiten als Kunstpädagoge und Organisator für Aktionskunst, hat er jedoch nur ab und zu die Möglichkeit den Pinsel in die Hand zu nehmen. Rob Schrama verwendet viel Zeit dafür sich neue Konzepte auszudenken und diese auszuführen, die nötigen Geldmittel auf zu treiben und alle Beteiligten zu begleiten. Er hat daher oft wenig Zeit um nebenher noch an seinen eigenen Werken zu arbeiten, in der Abgeschiedenheit seines eigenen Ateliers. Regelmässig nimmt er an Gruppenausstellungen teil, in Städten im Ausland wo er gerade ist, oder in Galerien zuhause in Amsterdam, in seiner Nachbarschaft Nieuwmarkt.

Im Moment verfügt Rob Schrama über einen riesigen Arbeitsraum in einer alten Farbefabrik, wo er ungestört an der Fertigung einer neuen Serie grosser Gemäldeobjekte arbeiten kann, die er Minerality nennt. Er lässt sich dabei von der Farbenpracht von Mineralen inspirieren und benutzt viele goldene Farben. Rob Schramas Wandplastiken sind von einer Einrahmung auf Leinwand erlöst und scheinen dadurch entlang der Wandfläche zu schweben.

                                                           Minerality 2 und Minerality 3

                                              Minerality 3    160x145x20 cm Ölfarbe auf Polyester

                                    Minerality 2    250x230x20 cm Ölfarbe auf Polyester

                                                     Minerality 4 145x145x15 cm Ölfarbe auf Polyester

                       

                                                       Minerality 5    100x 185x15cm Ölfarbe auf Polyester

                                                             Minerality 5 und Minerality 4

                      

                                                       Minerality 1    230x270x20 cm Ölfarbe auf Polyester

 

Der Anfertigungsprozess der Arbeiten aus der Serie „Minerality“ dauert lange; oft mehr als zwei Monate pro Exemplar. Rob Schrama beginnt erst damit eine Form aus Ton herzustellen. Mit den Fingerspitzen modelliert er eine Tonlandschaft mit Bergen und Tälern, Löchern, Höhlen und scharfen Kanten. Bei grossen Arbeiten benötigt er hunderte Kilos Ton und der Künstler benutzt dabei auch verschiedene Stützen, wie zum Beispiel Drahtgeflechte und Stöcke um die Falten und spitzigen Kanten der Tonmasse in Form zu halten.

               


Über die Form aus Ton wird Leinen oder Jute drapiert. Darüber wiederum bringt er eine Schicht Polyester an, die mit Hilfe von Glasfasermatten, Schicht für Schicht auf der Tonform angebracht werden. Auch nach mehreren Lagen bleibt diese Schicht jedoch zart und zerbrechlich. Darum muss auch die Rückseite mit Polyester verstärkt und mit einer Stütze aus Betoneisen versehen werden, welches für extra Verstärkung sorgt. Bevor man die Rückseite bearbeiten kann muss erst der Ton weggehackt werden, sodass eine hauchfeine Polyesterschicht übrig bleibt.

               

Wenn die so geformten „Gemäldetücher“ kräftig genug sind, wird die Grundfarbe angebracht, die mit Sand und eisernem Feilstaub angedickt ist um für einen extra Reliefeffekt zu sorgen. Danach findet die Bemalung mit Farben statt. Rob Schrama benutzt dafür Ölfarben, die sowohl mit einer Farbspritze als auch mit Pinseln auf dem Tuch angebracht werden. Die Farbenpracht aus der Welt der Mineralen ist dabei seine Inspirationsquelle.

           


                     

                     Minerality 1    230x270x20 cm Ölfarbe auf Polyester

 
 
 

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